Jugendtreff in Launsdorf und ein gespendeter Fußballtisch

Zuerst verhindern – dann behindern – und wenn eine Initiative von GR Sabine Wölbitsch umgesetzt wird – die politische Ausgrenzung der Initiatorin!!

Naiverweise dachte ich vor einigen Jahren, wir hätten einen recht fähigen Bürgermeister, einen der etwas bewegt. – Ja, er ist überall präsent, bei jeder Festlichkeit, Bockbieranstich sowie Begräbnissen, schüttelt Hände und lächelt aus allen möglichen Gazetten.

Ja, genau das macht er - aber eben nur das und nicht mehr! - Okay, die jährlichen „Selbstläufer“ wie Impfaktionen etc……..

Ich wünschte mir, dass viel mehr Gemeindebürgerinnen und -bürger als Zuhörer den Gemeinderatssitzungen beiwohnen würden, um zu sehen und zu hören, wie Bgm. Seunig wichtige Anliegen für die Gemeindebürger (-innen) ablehnt, verhindert oder über Monate und Jahre hinauszögert, um dann aber wieder bei etwaigen Eröffnungen und Festlichkeiten in die Kameras zu lächeln.

Man kann die Strategie mit der ER regiert durchaus so betrachten:

WER NICHTS MACHT - KANN NICHTS FALSCH MACHEN

Ich bin zugegebenermaßen erstaunt, dass nicht mehr Leute seine Politik und seinen Politstil durchschauen!

Wenn man sein Vorgehen betrachtet, verwundert es natürlich nicht, dass jemand der samt seiner Fraktion keine Ideen hat, sich die Ideen und Vorschläge der anderen Fraktionen aneignen muss.

So werden meinerseits eingebrachte Vorschläge, die vor 1 1/2 Jahren noch belächelt und abgetan wurden, jetzt plötzlich als DIE Idee der SPÖ verkauft und man staunt - wir bekommen jetzt einen Jugendtreff…..Den haben wir damals ja nicht gebraucht, hatten kein Geld dafür und die Vorschläge ein bereits bestehendes Gebäude zu nutzen und Vertreter der Pfarre in das Vorhaben einzubinden wurden nicht ernst genommen…so klang die SPÖ damals. Zur Überraschung aller wurde bei der letzten Sitzung des Sozialausschusses eine Vertreterin der Pfarre eingeladen - so wie bereits von mir vor Monaten vorgeschlagen. Hochachtung vor der schauspielerischen Leistung von Fr. GR Fischer was die Überraschung über die einhellige Zustimmung zu meinen Ideen betraf.

Und so muss es auch nicht verwundern, dass ein von LR Mag. Ragger für die Jugendlichen und ausschließlich für die Jugendlichen gespendeter Tischfußballtisch (Balanka) nicht als direkte Spende an den Jugendtreff gegeben werden darf, damit nur ja nicht nachvollzogen werden kann, wer das Projekt geboren, ins Leben gerufen, gefördert und zur Verwirklichung gebracht hat. - Das Argument des Bürgermeisters dafür: „das Projekt soll keinen politischen Aspekt erhalten".

Aber vielleicht darf ich jetzt schon mutmaßen wer bei der Eröffnung in Reihe 1 abgelichtet werden wird.

Ebenso wollte der Bürgermeister unseren Antrag auf Kostenschätzung für einen Umbau des Strandbades verhindern, welches durchaus kein Wellnesstempel werden soll.

Natürlich würde es ein schlechtes Licht auf ihn werfen, wenn während seiner absoluten Mehrheit keine Neuerungen getroffen worden wären und die anderen Fraktionen nun doch Projekte zustande bringen.

Wenn man Anträge auf Förderung für Turngruppen (G. Sacherer) in den Gemeinderat einbringt, argumentiert er damit, „die Gruppen bereits genug gefördert zu haben, indem sie die vorhandenen Turnmatten mitbenützen dürfen“ - Alle Achtung!

Die neuen Kindergartenöffnungszeiten sind nun kein Geheimnis mehr, ebenso wie der

bereits beschlossene Sommerkindergarten. Ich darf sie aber davon in Kenntnis setzen, dass nichts davon von unserem Bürgermeister initiiert wurde.

Ich freue mich auch berichten zu dürfen, dass anhand meiner Initiative nun auch die Kinder der Fortschrittsiedlung einen Spielplatz erhalten haben.

Ja Herr Bürgermeister, so kann man auch Politik machen! Vielleicht wäre ein bisschen mehr Ehrlichkeit Ihrerseits den Bürgerinnen und Bürgern gegenüber ein erstrebenswertes Ziel!

Manchmal reicht Händeschütteln alleine nicht.

P.S. Wenn es in den SPÖ Referaten Kanal, Wasser u. Müll finanziell wieder klemmt, sprich, wenn die SPÖ in ihren Referaten die Gebühren für die Bürger erhöhen muss, sind wir als Freiheitliche Mandatare wieder sehr geschätzte Besprechungspartner. Keinesfalls will der Bürgermeister diese Nachricht alleine den Bürgern überbringen.